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19.12.2011
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Lebendige Geschichte
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Das Projekt "50
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zu Gast an der Villa Elisabeth
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13. August 1961, ein
bedeutungsvolles Datum, aber den jüngeren Generationen wird es
kaum etwas sagen. Um dies zu verändern, veranstaltet die Deutsche
Gesellschaft e. V. mit Förderung durch die Friede Springer
Stiftung an 50 Schulen bundesweit, zu denen auch das Gymnasium in
Wildau gehört, in Gedenken an "50 Jahre Mauerbau"
Zeitzeugengespräche mit ehemaligen DDR-Bürgern, die ihre
Erfahrungen mit der innerdeutschen Grenze schildern. So besuchten
am letzten Montag Dr. Heike Tuchscheerer, Verantwortliche für
Politik bei der Deutschen Gesellschaft e. V., und Dr. Udo Bartsch,
der als Zeitzeuge fungierte, die Villa Elisabeth. Dr. Tuchscheerer
leitete die Veranstaltung mit einen Dokumentarfilm ein und machte
deutlich: "Es ist wichtig wo man herkommt". Dr. Bartsch
berichtete anschließend über seine Erfahrungen und Eindrücke
aus dieser Zeit. Er erzählte vom Mauerbau, wozu er trocken sagte:
"Ich war überrascht.", seinen anschließenden
Fluchtversuch, wofür er eineinhalb Jahre im Gefängnis verbringen
musste.
Nachdem er von seiner
Lebensgeschichte in der DDR berichtet hatte, kam es zu einem regen
Gedankenaustausch zwischen den Schülerinnen und Schülern der 10.
Klasse und ihren Gästen.
Ganz im Sinne von Frau Dr. Tuchscheerer
und Herrn Dr. Bartsch, die meinten: "Im unmittelbaren
Austausch mit den Zeitzeugen wird Geschichte für die Schüler
erst lebendig."
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