Die Schülerinnen und Schüler der
10. Klassen interpretierten Lyrik zu diesem Thema und ließen sich
dann zum Schreiben eigener Gedichte anregen. Von den besprochenen
Autoren Elisabeth Borcherts, Bertolt Brecht und BAS Böttcher hat
vor allen letzterer seine Spuren in den Texten der Schüler
hinterlassen. Manch einen küsste schnell die Muse, manch einer
raufte sich lange die Haare - das Ergebnis kann sich bei allen
sehen lassen. Es entstanden auch gedichtete Reaktionen auf die
Texte von Mitschülern - ein Beispiel ist hier zu finden.
Die Ergebnisse konnten sich übrigens auch hören lassen - die
Vorträge der Gedichte waren ein Höhepunkt: mit Musik untermalt
oder pur, Poetry-Slam oder traditionelle Rezitation, allein oder
im Chor ...
so heißt ein sehr düsteres Gedicht
des Barockdichters Georg Philipp Harsdörffer. Obwohl es schon gut
350 Jahre alt ist, konnte es Schülerinnen und Schüler der 12.
Klassen zu eigenen Texten anregen. Diese teilen einerseits die
pessimistische Weltsicht, setzen aber auch manches Positive
dagegen. Viele Schüler schrieben eine "Hommage à
Hardörffer" - also ein Huldigungsgedicht für den barocken
Autor.