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Wie Schüler des
Gymnasiums Villa Elisabeth sich am Wettbewerb
des American Business
Club beteiligten und Wettbewerbssieger wurden
"Das Schwerste an einer Idee ist
nicht, sie zu haben, sondern zu erkennen, ob sie gut ist."
Chris Howland
Dieser Grundsatz bildete die Grundlage für unsere Arbeit, ein
Unternehmen zu gründen. Zuerst einmal muss man bekanntlich eine gute
Idee haben. Diese Idee sollte nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal
aufweisen, sondern auch zu uns als Gründerpersönlichkeiten passen.
Es hat keinen Sinn ein Unternehmen zu gründen, dessen Konzept man
nicht vollständig versteht. Heutzutage ist nicht nur allen das
Konzept, sondern auch die Erarbeitung und die Präsentation der Idee
sehr wichtig. Ohne Business Plan geht es heute kaum noch bei der
Gründung einer Unternehmung. Denn der Business Plan entscheidet in
der Regel immer, ob man das benötigte Kapital in Gestalt von Krediten
erhält. Für uns als junge Unternehmensgründer galt der Grundsatz:
Je überzeugender der Business Plan ist, desto unkomplizierter ist es,
einen potentiellen Kapitalgeber für unser Projekt zu interessieren.
Grundlage unseres Businessplanes bildete die Idee, ein
umweltfreundliches Schweißverfahren in Deutschland zu vertreiben.
Wichtige Informationen erhielten wir aus einem Internetvideo auf der
Plattform "Youtube". In diesem Video zeigten Wissenschaftler
wie man aus Wasser und Strom per Elektrolyse Knallgas beziehungsweise
HHO herstellen kann. Dieses Gas wurde entzündet und es entstand eine
sehr heiße Flamme. Zuerst dachten wir, dass diese Idee bisher nur auf
dem Papier stand. Zu unserer großen Überraschung stellten wir fest,
dass die Entwicklung eines solchen Schweißgerätes bereits so weit
vorangeschritten war, dass eine US-Firma tatsächlich es bereits in
kleinen Stückzahlen produzierte.
Und wir fanden auch heraus, dass dieses Gerät bereits patentiert war.
Vor diesem Hintergrund war unsere Geschäftsidee geboren. Wir
entschlossen uns, verschiedene Ausführungen der Schweißgeräte zu
vertreiben.
Hierzu waren umfangreiche Recherchen notwendig. Wir fanden neben dem
amerikanischen Hersteller auch einen weiteren in Europa, der uns
bereitwillig wichtige Informationen zur Verfügung stellte.. So z. B.
die Vorteile des Schweißens mit Sauerstoff, die Kostenkalkulationen
für die Herstellung dieses Schweißgerätes oder auch die
Einsatzgebiete dieser Geräte in Unternehmen. Ausgerüstet mit diesen
und vielen anderen Informationen machten wir uns an die Arbeit, den
Business Plan zu schreiben.
Uns stand hierbei unserer Lehrer für Wirtschaftswissenschaften, Herr
Dr. Fleischhacker, jeder Zeit beratend zur Seite. Immer wieder las er
die Zwischenergebnisse unserer Ausarbeitungen und versah sie mit
Fragen und Kommentaren.
Und wenn zwischenzeitlich mal unser Ehrgeiz nachließ, war es, der
unentwegt "bohrte" und neue Termine für die Abgabe von
Teilabschnitten unseres Business Planes setzte.
So ausgerüstet, schafften wir es mit einer Reihe von
"Nachtsitzungen", rechtzeitig unsere Geschäftsidee zum
Wettbewerb "Best Business Plan 2010" des American German
Business Club (AGBC) einzureichen.
Die entscheidende Hürde stand uns noch bevor: Die Präsentation
unseres Business Planes vor einer hochkarätig zusammengesetzten Jury.
Hierzu zählten ein deutscher Banker, deutsche und amerikanische
Manager und natürlich der Präsident des AGBC, Udo Freiherr von
Massenbach.
Mit uns zogen insgesamt neun Teams, alle Schülerinnen und Schüler
aus Berlin und Brandenburg, in den Wettbewerb. Allein vier Teams aus
unserem Gymnasium kämpften um die vorderen Plätze. Zu unserer
großen Überraschung hatten wir uns gegen eine große Konkurrenz
durchgesetzt.
Und toll war, dass auch ein weiteres Team unseres Gymnasiums, ein
Literaturcafe, den vierten Platz belegte.
Im Namen des Gründerteams Niclas Schwartau, Klasse 12b
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