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Früh musste man aufstehen, wenn man
rechtzeitig da sein wollte zu der
11. SIMEP.
SIMEP heißt ausgeschrieben
"Simulation Europäisches Parlament" und lädt Schülerinnen
und Schüler dazu ein, in den parlamentarischen Alltag eines
europäischen Abgeordneten einzutauchen.
Der allererste Tag begann früh um 8:30
Uhr im Elisabeth-Lüders-Haus in Berlin in unmittelbarer Nachbarschaft
zum Deutschen Bundestag. Nach der Anwesenheitskontrolle erfolgte dann
die Begrüßung per Videobotschaft durch den Präsidenten des
Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek. Kurz darauf trafen sich die
jeweiligen Vertreter der Länder, um einen aus ihrer Mitte
auszuwählen, der das Land vor dem ganzen Parlament vorstellte. Die
Länder- und Parteizugehörigkeit wurde jedem ein paar Tage vorher
zugeteilt, damit man sich rechtzeitig informieren konnte. In den
Länderverbänden wurde dann auch über die einzelnen Aufgaben des
Europaparlaments und seine jetzige Besetzung gesprochen. Voller Wissen
gestärkt, versammelten sich alle wieder im Plenarsaal und jedes Land
stellte sich kurz vor. Anschließend erfuhren wir noch etwas über die
Arbeit im Parlament und Fragen der Teilnehmer wurden beantwortet. In
der Mittagspause wurde sich um unser leibliches Wohl gekümmert.
Danach ging es über eine Verbindungsbrücke in das Nachbargebäude,
wo sich die einzelnen Fraktionen trafen. Angeregt wurde dort mit
Parlamentariern, die wir in der SIMEP vertraten, diskutiert. Insgesamt
hatte das Parlament drei Themenkomplexe; Klimapolitik, Zukunft der EU
und Migrationspolitik zu bearbeiten. Jede Fraktion unterteilte sich in
Ausschüsse, wo sie jeweils ihre Fraktionspositionen erarbeiteten.
Abschließend hatte man am Ende des Tages zudem die Möglichkeit, die
Kuppel des Deutschen Bundestages zu besuchen.
Der zweite Tag begann im Abgeordnetenhaus
in Berlin. Dort hielt Walter Momper, der Präsident des
Abgeordnetenhauses, eine Begrüßungsrede. Anschließend folgten
Beratungen und Diskussionen in den Ausschüssen und Fraktionen bis zu
einer, leicht verspäteten, Mittagspause. Nach der Stärkung begann um
14:40 Uhr die Plenarsitzung. Der Höhepunkt, auf den wir alle
hingearbeitet hatten. Hier versuchte nun jede Partei für ihre
verhandelten und ausgearbeiteten Anträge mehrheitlich Zustimmung in
den Ausschüssen zu erhalten. Man war Teil einer sehr spannenden,
lautstarken und realistischen Diskussion, in der es an Spaß nicht
fehlte. Mit Hilfe von farbigen, parteilich passenden
Abstimmungskarten, verabschiedeten alle letztendlich die
"Empfehlung der Simulation Europäisches Parlament an die
Kommission, den Rat und die Mitgliedstaaten". Darauf folgten eine
kleine Feier und die Elefantenrunde, wo sich die von uns gewählten
Parteivorsitzenden einer abschließenden Diskussionsrunde stellten. Am
Ende des langen Abends erhielten wir alle eine Urkunde und nahmen
reichlich neue Erfahrungen und Eindrücke mit nach Hause.
Stefanie Kade, Tanita Piefke, Isabell
Ginko, Lina Hermstein
Mehr Infos gibt es auf www.simep.eu
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