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 Schuljahr 2009/2010
RoboCup GERMAN OPEN 2010 
15.-18.04.10 in Magdeburg: Elli2 ging an den Start

Nachdem Elli1 im November so erfolgreich bei der FIRST LEGO League startete, sollte nun Elli2 bei ihrem "Deutschlandtest"
ihr Können unter Beweis stellen. 

Team des Gymnasiums Villa Elisabeth

RoboCup und Elli 2 in Magdeburg

Vom 15. 4. 2010 bis zum 18. 4. 2010 fand in Magdeburg auf dem Messegelände der Wettkampf "Robocup Junior German Open" statt. Dieser Wettkampf besteht aus drei unterschiedlichen Kategorien, nämlich RoboRescue, RoboDance und RoboSoccer.
Wir, die Mannschaft unseres Gymnasiums Villa Elisabeth, nahmen in der Kategorie RoboRescue teil.
In dieser Kategorie muss der Roboter mehrere Räume durchqueren, und anschließend ein Objekt - das "Opfer" - in eine Ecke des letzten Raumes verschieben. Das alles erfolgreich zu absolvieren ist nicht so leicht, wie es klingt, da viele Sensoren sehr anfällig für die in den Räumen auftretenden Störungen sind.
Die Anreise der Mannschaften erfolgte Mittwochabend, die gesamte Veranstaltung wurde am Donnerstagmorgen um 10 Uhr durch den Organisator dieses Wettbewerbes, die Fraunhofer-Gesellschaft, eröffnet. Dabei waren ebenfalls der Rektor der Technischen Universität Magdeburg, der Bürgermeister der Stadt Magdeburg und der Wirtschaftsminister des Landes Sachsen-Anhalt.
Wir hatten uns den Großteil der Osterferien lang intensiv auf diesen Wettbewerb vorbereitet, programmiert und gebaut, aber wir waren nicht im Geringsten darauf vorbereitet, wie das Ganze endgültig aussehen oder gar funktionieren würde. Denn im Gegensatz zum ersten Wettbewerb First Lego League, an dem wir im ersten Halbjahr dieses Schuljahres erfolgreich teilgenommen hatten, werden beim RoboCup nur die prinzipiellen Abläufe bekannt gegeben. Der genaue Kurs, der vom Roboter zu verfolgen ist, ist genauso wenig wie die Größe, die Lage und die Art der Hindernisse vorher bekannt. Zudem wird für jeden Lauf dieses neu festgelegt.
Den Tag der ersten Vorrunde verbrachten wir hauptsächlich mit Probieren und dem Anpassen des Programms für den Roboter. Leider stand für alle Teilnehmer nur eine Übungsarena zur Verfügung. Das waren für uns 50 andere Mannschaften, die dasselbe vorhatten wie wir. Die Probeläufe stimmten uns nicht sehr optimistisch, da überhaupt nichts an unserem Programm in der Realität zu funktionieren schien. Auch der Wettkampflauf war sehr ernüchternd: Elli 2 kehrte einfach zum Ausgangspunkt zurück, und war nicht mehr dazu zu bewegen, noch einmal zu starten. Selbst am Abend wurde weiterhin probiert, das eigentlich fertige Programm an die vorgefundenen Gegebenheiten anzupassen.

Am Freitagmorgen waren wir dementsprechend überrascht, dass wir dennoch nicht auf einem letzten Platz gelandet waren. Andere hatten anscheinend noch mehr Probleme als wir. Die Devise lautete also: "Nicht aufgeben! Teilnahme ist alles." Trotzdem waren wir nicht sehr erfreut, nach jeder erfolgreichen Behebung des einen Problems mindestens ein anderes auftauchte. War wiederum dieses behoben, funktionierte etwas anderes nicht mehr. Auch den zweiten Vorrundenlauf am Freitag brachten wir mehr schlecht als recht zu Ende. Ebenfalls an diesem Abend wurde weiter probiert und umprogrammiert. Letztendlich entschieden wir uns, alles daran zu setzen, den ersten Raum zu durchqueren, das Ausweichen bei einem stehenden Hindernis, das Bewältigen der Rampe oder gar das Erfassen des "Opfers" wurde nebensächlich.
Am Samstag fand die letzte Vorrunde und damit unser letzter Lauf statt. Auf weiteres Probieren und Umprogrammieren wurde verzichtet. Trotzdem zeigten die Bemühungen vom Freitagabend ihre Wirkung: Elli 2 durchquerte nicht nur den ersten Raum, sondern schaffte es sogar durch den Korridor in den zweiten Raum zu gelangen und war damit erfolgreicher als in jedem anderen Lauf.
Die Ergebnisse waren für uns überraschend, insbesondere das Ergebnis der dritten Runde. Alles in allem belegten wir Rang 33 von 51 gestarteten Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet. Aus unserer Sicht ein sehr gutes Ergebnis, vor allem vor dem Hintergrund der geschilderten Probleme. Außerdem wissen wir nun sehr genau, was bei einer erneuten Teilnahme beachtet werden muss.

Dimiter Holm
Kl. 8b

 

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